19 | Berge, Honig, Regen und ein altes Paar

17.08. – 18.08.2016 | An jenem Tag sollten wir nun nach vielen schweißtreibenden Kilometern, schönen Landschaftserlebnissen und vielen schönen Begegnungen Serbien verlassen. Die Sonne schien und blauer Himmel weit und breit, also top Wetter Višegrad sollte der erste kleine Meilenstein der Etappe sein, da es die erste größere Stadt im siebten Reiseland Bosnien und Herzegowina ist. Bis dahin brauchten wir nix zu machen außer uns auf die Räder zu schwingen und uns rollen zu lassen – und das für knapp 24 km. Besser kann man nicht in einen Tag starten. Nach vielen Serpentinen erreichten wir die Grenze zu Bosnien und Herzegowina, wo wir fix unsere Reisepässe vorzeigten und ohne Probleme ins neue Land einreisen konnten.

Auf bosnischer Seite beeindruckte uns die Landschaft mit imposanten Bergenketten und Tälern. Die Straße zog sich mäandrierend durch das Land. Links und rechts stiegen steile, bewachsene Berghänge empor. Wir fühlten uns wie kleine Ameisen angesichts der Landschaft, die sich über uns ausbreitete. Parallel zu uns verlief durch viele kurze Tunnel die nur noch in Teilen befahrene Strecke der Schmalspurbahn Šarganska osmica.

Die Straße, auf der wir herab rollten, sollte uns nach Višegrad bringen. Dort befindet sich auch die titelgebende Brücke aus dem mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Roman „Die Brücke über die Drina“ von Ivo Andric. In Višegrad haben wir uns nicht lange aufgehalten. Wir sind mit dem Rad durch die City gefahren, haben etwas Bargeld abgehoben, was zum Essen gekauft und ein kleines Frühstückspäuschen eingelegt, denn die folgenden Kilometer sollten es ordentlich in sich haben. Am Vortag haben wir uns via bikemap.net das Strecken- bzw. Höhenprofil angeschaut und das sollte ordentlich Freude versprechen.

Nachdem wir die Innenstadt verlassen und die Drina überquert haben, begann auch gleich der Spaß. Der erste Anstieg wartete mit 11% Steigung auf. Ein alter, roter knatternder und an einigen Stellen rostbefleckter VW kam uns entgegen, der korpulente Herr am Steuer fragte uns in einem Mix aus Bosnisch und Handzeichen, ob wir nach oben fahren wollen, was wir mit einem Kopfnicken bejahten. Seine Augen wurden größer und seine Daumen zeigten hoch. Von nun an ging es ca. 1.200 Höhenmeter non-stop, Serpentine für Serpentine, bergauf mit Anstiegen zwischen 7 und 11 %. Die Oberschenkel brannten und der Schweiß lief in Strömen. Robert zog richtig gut durch, ich hingegen musste ab und zu eine kurze Pause machen, was trinken, T-Shirt auswringen und dann ging es wieder weiter, während Jupiter Jones‘ ‚Stück vom Weg‘ aus der Minimusikbox schallte. Nach einer Weile kam uns ein zweites Auto auf der kaum befahrenen Straße entgegen. Die zwei Insassen hielten mich an und fragten, wohin ich denn unterwegs bin. Ich antwortete Rogatica und Sarajevo, woraufhin sie mir mit einem energischen ‚Nonono, zu anstrengend, zu steil!‘ zu verstehen gaben, den aktuellen Weg nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen solle ich umdrehen und einen anderen Weg nehmen, das würde aber einem bedeutenden Umweg gleichkommen. Ich antwortete in einem Bosnisch-Englisch-Mix, dass ich das nicht könne, da Robert weit voraus ist und das wir außerdem ein gutes Navi haben, dass uns diesen Weg weist. So bedankte ich mich für deren Hilfe und fuhr weiter. Später erzählte ich das Robert, woraufhin er mir entgegnete, dass sie auch ihn anhalten wollten. Aufgrund der Erfahrungen in den letzten Tagen hat er sie aber fix abweisen können. Vielleicht haben sie noch nie so vollgepackte Drahtesel den Berg erklimmen sehen und da sie den Berg vermutlich nur mit dem Auto erfahren, konnten sie sich nicht vorstellen, dass es mit dem Fahrrad ohne sehr fiese Anstrengungen möglich ist. Wer weiß …

Der Berg verlangte uns so einiges ab. In einer Kurve machten wir eine kurze Pause, denn unsere Mägen meldeten sich. So wurden Äpfel, Bananen und paar Müsliriegel verspeist. Wir hatten ca. die Hälfte (rund 600 Höhenmeter) gemeistert. Das Wissen, dass, wenn wir nochmals ca. 600 Höhenmeter bewältigt haben, es nur noch leicht bergab und -auf geht, gefolgt von einer langen Abfahrt nach Rogatica, war Motivation genug, weitere Schweißlawinen und brennende Oberschenkel über sich ergehen zu lassen. So schalteten wir wieder in den ‚Eselmosus‘ und es ging stur nach oben. Der Blick auf Višegrad und die bergige Landschaft war sehr beeindruckend ob der zurückgelegten Meter.

Es war bereits Nachmittag und die Sonne beehrte uns noch mit ihrer Wärme. Vor der Abfahrt hatten wir noch den Wetterbericht gecheckt, welcher besagte, dass es sich ab 12 Uhr teilweise zuziehen und Gewitter über uns hineinbrechen sollten. Wie gesagt, bis nachmittags hatten wir noch Glück. Über jeden Höhenmeter im Trockenen waren wir froh, aber angesichts des stets grauer werdenden Himmels, der sich aufbauenden Wolken und des Donners, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir nass werden sollten. Als wir nahezu den Gipfel erreicht hatten, fing es leicht an zu tröpfeln, was kurze Zeit später in starken Regen überging und in Güssen wie aus Eimern endete – und wir mittendrin. Dazu gesellte sich Wind, welcher uns noch mehr fluchen ließ. Besserung war leider nicht in Sicht und wir waren nur in kurzen Hosen und T-Shirts. In diesem Moment Regenklamotten anzuziehen, hätte keinen Sinn gemacht. Robert trieb mit der Hoffnung, einen trockenen Unterschlupf zu finden, weiter gen Höhenplateau und zog mich so mit. Wie aus heiterem Himmel offenbarte sich hinter einer Kurve eine Scheune mit einem kleinen Vordach. Die Scheune war leider verschlossen, aber zumindest gab das Vordach etwas Schutz. Unweit der Scheune war ein großes Haus zu sehen. Das wäre top, wenn wir uns da umziehen könnten, dachten wir. Robert pfiff laut, ich rief, hören tat uns leider niemand. Die Fläche zwischen Scheune und Haus nahm eine große Wiese ein. Angesichts der Beobachtungen aus den letzten Tagen und Wochen, wo viele Gehöfte in ländlichen Gegenden angriffslustige Hunde hielten, zögerten wir das Tor vor uns zu öffnen. Aber wir mussten handeln, wenn wir keine fette Erkältung bekommen wollten. Der Wind kühlte uns zunehmend aus. So entschieden wir uns zum Haus zu laufen, nach einigen lauten Rufen trat eine betagte Dame aus dem Haus und schaute uns leicht perplex an. Ich gab ihr in einem wirren Sprachmix und Gestiken zu verstehen, ob es möglich wäre, sich bei ihr umzuziehen. Sie nickte, woraufhin Robert und ich unsere Räder holten. Als wir im Haus waren, waren wir von Freude erfüllt, dass uns die Dame ein Dach über den Kopf gab. Im Inneren, ein einziger großer Raum, war es wohlig warm, ihr Ehemann (geschätzt Ende 70/Anfang 80) schaute TV und hieß uns willkommen. Es stellte sich fix heraus, dass die Dame etwas Deutsch sprach, was die Kommunikation in diesem Moment deutlich erleichterte. Sie gab uns Handtücher und im durch Decken abgetrennten Schlafbereich durften wir unsere Sachen wechseln. Feine Sache! Mann, waren wir glücklich! Sie überraschte uns noch damit, dass sie uns jeweils einen fetten Pott Tee machte. Als wir den Tee langsam, aber genüsslich tranken, erzählten wir ein bisschen. So erfuhren wir auch, dass sie vor vielen vielen Jahren mehrere Jahre in Österreich gelebt und gearbeitet hatte. Ihr Mann sprach kein Deutsch, sodass sie übersetzte. Er fragte, ob wir selbst gebrannten Rakija haben wollen. Robert sagte gleich ja, ich wollte nicht unhöflich sein und bejahte ebenfalls, aber nur einen kleinen Tropfen. Robert genoss ihn sehr (vielleicht wird er eines Tages einen World-Rakija-Guide publizieren, genug Erfahrungen gab es ja bis dato auf unserer Reise^^), ich schüttelte mich jedoch. Die brennende Wärme tat ob des Wetters jedoch gut. Später bekamen wir noch reichlich Honig, Brot und Kajmak (Rahm). Alles selbstgemacht und es schmeckte herrlich! Unsere Freude kannte keine Grenzen mehr, einfach Wahnsinn diese Gastfreundschaft! Wir sitzen gerade in der Bucht von Kotor und schreiben diese Zeilen. Wenn wir an diese Situation zurückdenken, sind wir immer noch begeistert, dass sie und ihr Mann uns als wildfremde Menschen zu freundlich aufgenommen haben. Während wir aßen, trockneten unsere Sachen, welche die Dame über den Herd aufgehangen hat. Ein Blick nach draußen zeigte uns, dass der Regen und die Wolken weiter gezogen waren. Es war Zeit aufzubrechen und in Rogatica einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Die beiden baten uns an, dass wir auch bei ihnen nächtigen könnten, wenn wir wollten. Da wir aber innerhalb von zwei Tagen die Strecke Mokra Gora – Sarajevo bewältigen wollten, haben wir aber dankend abgelehnt. Nachdem wir uns herzlich verabschiedet hatten, schauten wir auf die Uhr. Krass, wir hatten zwei Stunden bei dem alten Pärchen, was in der Abgeschiedenheit der Berge lebt, verbracht.

Wir durchquerten eine langgezogene Hochebene, welche uns buchstäblich die Sprache verschlug! Es ist schwer die Situation und Gedanken in passende Worte zu verpacken. Wir hatten diese Gastfreundschaftlichkeit erfahren und dann waren wir auf diesem wunderbaren Fleck Erde. Eigentlich nichts Besonderes, aber dennoch irgendwie mehr als faszierend. Die Luft war so klar und alles war von einer friedlichen Stille erfüllt, die Sonne warf einen warmen Schleier über die Landschaft und ein leichter Bergnebel streifte über die Wiesen, an deren Enden sich bewaldete Hänge anschlossen. Hier oben standen nur wenige Häuser, das Leben schien gemählicher abzulaufen. Wir passierten ein Haus, wovor eine Familie saß, aß, trank und lachte. Ihre Gesichter wirkten von der Ferne aus glücklich. Wir winkten. Die Straße führte nahezu schnurstracks über das Hochplateau, Pferde und Rinder zierten die weiten Wiesen.

Die Gegend, welche wir während der letzten Kilometer durchquerten, nennt man die Republika Srpska, eine von zwei Entitäten in Bosnien und Herzegowina. (Die zweite nennt sich Föderation Bosnien und Herzegowina.) Die Republik wurde im Jahr 1992, dem Beginn des Bosnienkrieges, ausgerufen und mit dem mühsam ausgehandelten Daytoner Abkommen 1995 anerkannt. Letzteres hat zwar den Krieg in Bosnien beendet, zugleich aber ein äußerst kompliziertes politisches Gehäuse geschaffen, um den fragilen Frieden im Land zu wahren. Neben beiden Entitäten, welche jeweils über eigene exekutive und legislative Strukturen verfügen und darüber hinaus nahezu unabhängig voneinander sind, gibt es noch den Sonderdistrikt Brcko. Über die Föderation, die wiederum in 10 Kantone mit jeweils eigenen Parlamenten und Vorstehern aufgeteilt ist und der Republik, steht die Zentralregierung des Staates Bosnien und Herzegowina, welcher wie eine Klammer wirkt. Präsidiert wird der Staat von drei Personen: einem serbischen, einem bosniakischem und einem kroatischen Vertreter. Das Abkommen von Dayton berücksichtigt also nur die drei großen Volksgruppen, von den bestehenden Minderheiten ist kaum die Rede. Dabei wechselt das Amt des Präsidenten alle acht Monate. Hinzukommt, dass der Staat einem internationalen Mandat untersteht. Dieses wird durch den sogenannten ‚Hohen Repräsentanten‘ wahrgenommen, welcher über weitgehende Vollmachten verfügt und somit einen Teil der Staatsgewalt innehat. Klingt kompliziert und verwirrend? Ist es auch! Kritiker betonen nicht umsonst, dass es sich hierbei um das komplizierteste politisches System der Welt handle, auf dessen Grundlage ein demokratischer Staat kaum funktionsfähig sei. Kritisiert wird weiterhin, dass das Abkommen von Dayton einen gespaltenen Staat geschaffen hat, welcher aufgrund von Kriegen und Vertreibungen die territoriale und ethnische Aufteilung zementiere. (In der Föderation leben überwiegend Bosniaken und Kroaten / bosnische Kroaten, während in der Republik mehrheitlich Serben / bosnische Serben leben. Zugegebenermaßer nicht leicht nachzuvollziehen, da hier Konfession und Nationalität miteinander vermengt werden.)

Als wir den Berg nach Višegrad hochfuhren, sahen wir in den Wäldern und entlang der Straße noch Spuren des Krieges; von Kugeln durchsiebte Verkehrsschilder, Schilder, die vor Minen warnten und auch später in Rogatica. Wir ließen die Hochebene hinter uns und freuten uns auf eine fixe Abfahrt nach Rogatica. So sausten wir für eine kurze Zeit über die gut asphaltierte Straße, als das Navi uns hinter einer Kurve auf einen Schotterweg schickte. In den folgenden eineinhalb bis zwei Stunden sollten wir uns pesten vor Ärger, denn der Schotterweg kam eher einem ausgetrockneten Flussbett gleich. Steine konnte man das nicht mehr nennen, wohl eher fette Brocken. Bei der Abfahrt ploppten die Steine das ein oder andere Mal heftig weg, sodass für einen kurzen Moment ein Sturz drohte, da der Grip fehlte. Wir kamen nur langsam voran, ab und zu mussten wir auch bergab schieben. Der Untergrund war einfach nur scheiße. Wir wurden ordentlich gut durchgeschüttelt. Robert ärgerte sich deshalb so sehr, weil er das, ich sag mal durch die Ingenieursbrille sah, also hinsichtlich verstärkter Verschleiß des Materials durch größere Beanspruchung usw. … Auf dem Weg nach Rogatica erschwerte uns nicht nur der Weg an sich die Abfahrt, sondern auch die Rinder, welche den Weg versperrten. So spielten wir Rinderparcours. Deickind würde wohl singen, ‚das ist mehr als lebensgefährlich ‘Nach einer Weile und reichlich fluchen erschien endlich wieder eine asphaltierte Straße, welche uns letztlich nach Rogatica führte.

Nach ca. 68 km führte uns die Straße direkt in die Innenstadt. Dabei passierten wir einen Jahrmarkt, welchen wir später noch besuchen sollten. Entlang der Hauptverkehrsstraße im Ort, wo sich ein reges Treiben und großes Schaulaufen abspielte, wurden wir fix fündig. Ein Schild mit der Aufschrift Tourist-Information zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Es war bereits ca. 20 Uhr als wir einkehrten. Während ich nach einem Zimmer fragte, kam Robert fix mit einem anderen Typen ins Gespräch. Dieser kannte sogar Hansa Rostock und so hatten sie schnell einen Draht zueinander. Beide brachten uns zu unserer Unterkunft, irgendwo in einer versteckten Ecke. Hauptsache ein Bett und eine Dusche dachten wir. Wir nahmen eine Dusche, ich skypte mit meinem Paps, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren und später hauten wir noch eine Portion Spaghetti Carbonara weg. Abends statteten wir noch dem Jahrmarkt einem Besuch ab. Alter Lachs, was für eine lustige Szenerie. Jugendliche und Halbstarke gesellten sich um ein Kettenkarussell. Manche erinnerten ob ihres Habitus‘ an Danny Zukos Gang aus dem Film ‚Grease‘. Laute Musik schallte über den Jahrmarkt (dieser bestand eigentlich nur aus dem Kettenkarussell und einem Autoscooter), vielleicht Best of Jahrmarktmusik Vol. 98. Das Karussell wurde per manuelle Kraft via kurbeln in Bewegung gesetzt und dann hieß es Action! Die Leute drehten ihre krassen Runden, dabei klammerten sich manche an ihre Vorderleute, beugten die Beine und katapultierten die Vorderleute dann auf einmal mit einem heftigen Stoß von sich weg. Gelächter und Jauchzen tönten durch die Nacht. Sie brachen daraufhin teilweise gut aus dem üblichen Drehkreis aus, was das ein oder andere Mal dazu führte, dass es heftig knallte, als sie mit anderen zusammenstießen. Aufgabe bei den verrückten Kettenkarussellpiloten war es, ein Stofftier, welches an einem gesonderten Gestell hing, abzureißen. Sobald sie das geschafft hatten, war der Spaß vorbei. Kurze Pause, neues Ticket und dann hieß es wieder Action los! Uns war es ein köstliches Vergnügen, diesem amüsanten Treiben beizuwohnen. Am nächsten Morgen sahen wir am Haus gegenüber wie oben bereits erwähnt, Spuren des Krieges: zahlreiche Einschusslöcher und von Feuer verrußte Fassaden, die Bausubstanz heftig vom Krieg gezeichnet und das auch noch 21 Jahre nach Kriegsende. Von Renovierung oder zumindest Versuche einer improvisierten Beseitigung keine Spur. Da kann man nur erahnen, wie klamm die Kassen sein müssen…

Am folgenden Tag sollten wir ca. 64 km zurücklegen und es sollte uns ein ähnliches Wettermusster heimsuchen wie am Vortag. Wir ließen Rogatica hinter uns und kraxelten den Berg hoch. Nach einem schweißtreibenden Anstieg erreichten wir eine Hochebene. Dabei durchquerten wir den Ort Sokolac, welcher hauptsächlich durch Forstwirtschaft und holzverarbeitende Industrie gekennzeichnet ist, was man an den zahlreichen Betrieben entlang der Straße sehen konnte. Durch die Romanija ging es gen Sarajevo, welches zunehmend in Reichweite war. Wie am Vortag verdunkelte sich der Himmel, an einigen Stellen konnten man schon den Regen sehen. Dieses Mal hatten wir aber weitestgehend Glück und konnten unsere Regensachen rechtzeitig und auch nur für kurze Zeit anziehen. Nach einer langen, aber schnellen und kurvenreichen Abfahrt offenbarte sich uns das zwischen bewachsenen Berghängen gelegene Sarajevo mehr und mehr. Ich war schon voller Vorfreude, zwei Jahre nach meinem ersten Besuch in Sarajevo, in wenigen Kilometern wieder hier zu sein – und dieses Mal nicht allein, sondern mit Robert im Schlepptau.

2018-11-04T12:26:29+00:00 23.08.2016|Bosnien & Herzegowina|0 Kommentare